Partielle Sonnenfinsternis am
20.März 2015

Beschreibung: logo.jpg (10770 Byte)

 

 

Die nachfolgend publizierten Bilder und Movies stammen aus Teilen unserer Beobachtungsprogramme.
Hierzu möchten wir anmerken, dass es sich hierbei um absichtlich unbearbeitete Aufnahmen handelt. Es ist jedermann möglich, derartige Ergebnisse bei Finsternissen und anderen Himmelsereignissen (mit mal mehr, mal weniger technischem Aufwand) zu erzielen.

 

Verlauf der Finsternis

Erster Kontakt – der Mond berührt den Sonnenrand

Kurz nach der Mitte der Finsternis

Kurz vor Ende der Finsternis

AVI-Movie des Finsternisverlaufs (440 KB)

Blick von Westen nach Norden vor Beginn der Finsternis

Blick von Westen nach Norden während des Höhepunktes der Finsternis

Blick nach Norden vor Beginn der Finsternis

Blick nach Norden während des Höhepunktes der Finsternis

Video des Helligkeitsverlaufs während unserer Veranstaltung (MP4-Format, 11 MB)

 

 

Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, mit ihren Handys durch die Sucher unserer an einigen Teleskopen angebrachten Kameras oder eines der Okulare die Finsternis aufzunehmen

Hier ein Beispiel eines auf diese Art erstellten Movies (MP4-Format, 5 MB)

 

 

 

Und auch mit Küchen“geräten“ lassen sich Finsternisse beobachten.
Bild links: Oben die Okularprojektion eines Teleskopes, darunter die Minibilder nach dem Lochbildkamera-Prinzip.

 

 

Was sonst noch geschah…

Bereits im Vorfeld der Finsternis informierte die Sternwarte Zollern-Alb mit Hilfe der lokalen Presse über die bevorstehende Sonnenfinsternis, deren Verlauf und die hierzu angebotenen Veranstaltungen der Sternwarte. Eine spezielle Info-Veranstaltung am 13.März, in deren Verlauf auch ausführlich die Schutzmaßnahmen für Augen, optische Geräte und Kameras vorgestellt wurden, stieß auf das Interesse von gerade mal drei Besuchern (mit einer einzigen verkauften Schutzbrille).

Ganz anders das Bild ab dem 18. März.
Durch die einsetzende Berichterstattung der TV-Sender stieg zunächst das Interesse an Schutzbrillen so enorme, dass ab einem gewissen Zeitpunkt die Telefone der Sternwarte und einzelner Mitarbeiter abgeschaltet werden mussten.
Am Abend des 19. März wurden dann die noch vorhandenen Schutzbrillen verkauft. Eine rechtzeitige Nachbestellung der Brillen vor dem 18.März wäre noch möglich gewesen, doch aufgrund des „Besucherandrangs“ zur Veranstaltung am 13.März wurde hiervon Abstand genommen.

Ein Besucherandrang der anderen Art erwartete die Sternwarten-Mitarbeiter dann allerdings am Freitag den 20.März.
Im Vorfeld hatten sich 14 Besucher zum Besuch der Sternwarte angemeldet, dank des Medienhypes in Funk und Fernsehen wurden dann am Schluss mehr als 250 Personen gezählt. Trotz ausführlichen und ständigen Warnungen hinsichtlich der zu ergreifenden Schutzmaßnahmen für die Augen ließen es sich einige besserwissende Besucher nicht nehmen, selbstgebastelte Utensilien wie rußgeschwärzte Gläser, CD-Rohlinge und anderes vor die Augen zu halten. Dass ein derartiger „Schutz“ nur die Helligkeit des Sonnenbildes vermindert, die für das Auge gefährliche Strahlung jedoch ungebremst ins Auge durchgehen lässt und dort Langzeitschäden verursacht, war (und ist) diesen Zeitgenossen leider nicht begreiflich zu machen.