Marsbeobachtung mit DMK 31AF03.AS

Autor: Kowollik, Silvia
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Am 05.02.2012 war der Himmel klarer als am Tag zuvor, Seeing und Transparenz mit 5/10 durchschnittlich. Die Luftfeuchtigkeit betrug 35%, die Temperatur lag bei -17° C und es war windstill. Gegen Ende der Beobachtung wurde das Seeing noch besser, obwohl Mars zu dem Zeitpunkt schon deutlich tiefer stand.

Mars am 05.02.2012 um 03:46:13 Uhr MEZ

CM = 171,3 °W, scheinbarer Durchmesser 12, 20", 
200% Darstellung, Mars 46,8 ° über dem Horizont bei 
Azimut 196,2. Gain = 900, 1/77 Sekunde Belichtungszeit

Jeweils 30 Sekunden pro Farbkanal bei 15 fps, 20% Verwendung

Mars am 05.02.2012 um 04:46:15 Uhr MEZ

CM = 186 °W, scheinbarer Durchmesser 12, 20", 
200% Darstellung, Mars 42,4 ° über dem Horizont bei 
Azimut 216,3. Gain = 900, 1/77 Sekunde Belichtungszeit

Jeweils 30 Sekunden pro Farbkanal bei 15 fps, 20% Verwendung

Mars am 05.02.2012 um 05:11:16 Uhr MEZ

CM = 192,1 °W, scheinbarer Durchmesser 12, 21", 
200% Darstellung, Mars 39,75 ° über dem Horizont bei 
Azimut 223,8. Gain = 900, 1/77 Sekunde Belichtungszeit

Jeweils 30 Sekunden pro Farbkanal bei 15 fps, 20% Verwendung

 

Bei der letzten Aufnahme war das Seeing gut genug, um eine schwache Wolke über Planitia Elysium zu detektieren. Dort entstehen manchmal ebenfalls Wolken wie im Lee der Vulkane der Tharsis Region. Der Mechanismus ist anscheinend der selbe. Im Windschatten der großen Schildvulkane kondensiert Luftfeuchte und bildet orographische Wolken.