Planetarische Nebel
mit Canon EOS 450Da (modifiziert), Canon EOS 300D und DMK 21AF04.AS


Autor: Kowollik, Silvia
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Planetarische Nebel entstehen durch starke Sternwinde von Roten Riesen gegen Ende ihrer Brennphase und sind relativ kurzlebige Deepsky-Objekte. Die Gasmassen entfernen sich mit bis zu 40 km/s vom Stern und vergrößern damit schnell das Volumen, welches sie einnehmen. Der Stern verliert seine kühleren äußeren Schichten nach und nach und schließlich ist nur noch der heiße Kern übrig. Die Oberflächentemperatur des Sterns liegt dann bei mindestens 25.000 Kelvin. Ab 30.000 Kelvin sendet der Zentralstern genügend ultraviolette Strahlung aus, welche den Nebel von innen ionisiert und der Nebel beginnt nun selbst zu leuchten. Wenn der Stern sein gesamtes Brennmaterial verbraucht hat, kollabiert er zu einem weißen Zwerg und kühlt langsam ab. Im Inneren des Planetarischen Nebels leuchtet er als blauweißer Zentralstern.

Planetarische Nebel sind nur wenige 10.000 Jahre sichtbar, ehe sich die Gasmassen zu stark verdünnt haben. Manche Sterne pulsieren und geben mehrmals große Gasmengen ab. Dabei entstehen schalenförmige Muster.
 

     



Hantelnebel (M 27)



Ringnebel (M 57)



Katzenaugennebel (NGC 6543)

     

Blauer Schneeball (NGC 7662)



Eskimonebel (NGC 2392)



NGC 2022

     



IC 418



Schildkrötennebel (NGC 6210)



Blue Racquetball (NGC 6572)

     



Blinking Planetary (NGC 6826)



NGC 6765