|
Öffentliche
Führungen |
|
|
Einlass: |
jeweils 15 Minuten vor Beginn der
Veranstaltung |
|
|
|
|
Eintritt: |
Erwachsene: 5,00 Euro |
|
|
|
|
Umfang: |
Jede Führung beinhaltet einen
Fachvortrag und die wetterabhängige Beobachtung mit den jeweils verfügbaren
Teleskopen der Sternwarte. |
|
|
|
|
Sondertermine:
|
Informationen
zu Führungen für Schulklassen und Gruppen nach Terminabsprache |
|
|
|
|
Bitte beachten: |
Voranmeldungen
bzw. Platzreservierungen sind nicht zwingend erforderlich, können jedoch
unter der Telefonnummer Änderungen
von Zeiten und Inhalten sind aufgrund aktueller Himmelsereignisse möglich. Im
gesamten Gebäude, in den Kuppeln und im Dachbereich besteht ein absolutes
Rauchverbot. Foto-
und Videoaufnahmen im Gebäude, insbesondere während der Vorträge, sind nur
nach vorheriger Genehmigung gestattet. Der
Aufenthalt von Tieren im Gebäude ist nicht gestattet. Sternwarten-Kuppeln werden nicht beheizt. |
|
Januar 2012 |
|||
|
14.Januar |
20:00 Uhr |
Rolf Bitzer Himmelsschauspiele im Jahr 2012 Auch im neuen Jahr werden sich zahlreiche Himmelsschauspiele
ereignen, Manches Ereignis ist recht selten und wird sich so schnell
nicht mehr Die Planeten Venus, Jupiter und Saturn können im Jahr 2012 zu |
|
|
21.Januar |
20:00 Uhr |
Silvia Kowollik Der Orion-Nebel in Amateurteleskopen Der Vortrag zeigt, welche Anblicke mit Fernglas und
verschiedenen |
|
|
28.Januar |
20:00 Uhr |
Yves Opizzo Eine unbekannte kreisförmige Sonnenuhr an
der Stiftskirche Herrenberg Schon Im Sommer 2011 entdeckte
der Referent im Rahmen der Voruntersuchungen zur Restaurierung der großen
Sonnenuhr an der Stiftskirche Herrenberg eine ältere Sonnenuhr. Dabei handelt
es sich um eine sogenannte Kanonische- oder Gebetstunde-Sonnenuhr. Mehrere Hinweise
zeigen, dass diese kleine Sonnenuhr mindestens ein Mal restauriert bzw.
ergänzt wurde, was sehr selten ist. Wenn die derzeitigen Erkenntnisse und
Vermutungen stimmen, könnte diese Sonnenuhr eine der ältesten überhaupt in
Deutschland sein, die einen Polarstab besaß. In detektivischer
Kleinarbeit haben Dr. Christoph Öhm-Kühnle und Yves Opizzo zahlreiche Spuren
entdeckt, die auch über das Leben in der Gegend um Herrenberg im Mittelalter
und der Renaissance erzählen. |
|
|
Februar 2012 |
|||
|
04.Februar |
20:00 Uhr |
Sternwarten-Beobachtungsabend Bei geeigneter Wetterlage können
mit dem 80cm Spiegelteleskop (und bei Bedarf auch mit einigen transportablen
Fernrohren und Ferngläsern) die aktuell sichtbaren Objekte des abendlichen
Himmels beobachtet werden. Bei der Beobachtung der großen Planeten können bei
mehrfachen Besuchen der Sternwarte deutliche Veränderungen auf der
Planetenoberfläche wahrgenommen werden Bitte
beachten Sie: |
|
|
11.Februar |
20:00 Uhr |
Rolf Bitzer Reise zu den Planeten Nach heutigem
Kenntnisstand entstand unser Sonnensystem vor etwa 4,5 Milliarden Jahren aus
einer ausgedehnten Materiewolke aus Wasserstoff und Helium. Ausgehend von der
Sonne gehören heute 8 Planeten, deren Monde, eine Vielzahl von Zwergplaneten,
Kometen und Asteroiden zu den Mitgliedern des Systems. Fünf der der Erde am
nächsten liegende Planeten können bereits mit bloßem Auge beobachtet werden,
während die restlichen Objekte nur im Fernrohr bzw. auf langbelichteten
Fotografien sichtbar sind. Im Vortrag Kinder der Sonne werden sowohl die
Planeten, als auch die anderen Objekte des Sonnensystems vorgestellt, so dass
der Besucher einen umfassenden Überblick über unsere Nachbarn im All erhält. |
|
|
18.Februar |
20:00 Uhr |
Dr. Ulrich Lehmann Geburt der Sterne Sterne verbrauchen
Energie, sie können also nicht ewig leuchten. Damit unser Nachthimmel nicht
plötzlich sternenlos dahinzieht, müssen laufend neue Sterne entstehen. Die
Frage lautet, können wir das sehen? Wenn wir schon den
eigentlichen Geburtsvorgang eines Sterns nicht miterleben können, weil er
einige Millionen Jahre dauert, so hätten wir gerne einen Blick auf das erste
Glimmen des Sternenfeuers geworfen. Mit dem Auge und dem Teleskop können wir
den Stoff aus dem Sterne entstehen im Orionnebel sehen. Es ist
Wasserstoffgas. Inmitten des
Orionnebels stehen auch 4 junge Sterne. Die Beobachtung des ersten Glimmens
dieser Sterne bleibt Infrarotteleskopen vorbehalten. Dieser Spezialtechnik
gelingt es auch den Stoff aus dem Planeten entstehen als Staubscheibe
nachzuweisen. Ein Himmelskörper
der vielleicht unserer Erde ähnlich wäre, ist leider zu schwach für alle
irdischen Teleskope und muss indirekt nachgewiesen werden. |
|
|
25.Februar |
20:00 Uhr |
Silvia Kowollik Das Kepler-Teleskop, unser Auge im
Weltall Sind wir alleine im Universum? Mit dem Keplerteleskop wurden seit Mai 2009 mehr als 2400
Planeten erspäht, darunter etliche Planeten in sogenannten Habitablen Zonen um andere Sterne. Der Vortrag zeigt, welche Schwierigkeiten dabei überwunden
werden mussten und wie man die bisherigen Ergebnisse interpretieren kann. |
|
|
März 2012 |
|||
|
03.März |
20:00 Uhr |
Sternwarten-Beobachtungsabend Bei geeigneter Wetterlage
können mit dem 80cm Spiegelteleskop (und bei Bedarf auch mit einigen transportablen
Fernrohren und Ferngläsern) die aktuell sichtbaren Objekte des abendlichen
Himmels beobachtet werden. Bei der Beobachtung der großen Planeten können bei
mehrfachen Besuchen der Sternwarte deutliche Veränderungen auf der
Planetenoberfläche wahrgenommen werden Bitte
beachten Sie: |
|
|
10.März |
20:00 Uhr |
Silvia Kowollik 50 Jahre Raumfahrt Der Vortrag schlägt einen Bogen vom ersten Sputnik und
bemannten Raumstationen in der Erdumlaufbahn, bis zur Mondlandung und zu den
automatischen Missionen zu fernen Körpern im Sonnensystem. Es werden die unterschiedlichen Antriebssysteme und Messgeräte
erklärt, die sich an Bord der einzelnen Raumsonden befinden, sowie Bilder und
Videos von Millionen von Menschen sind mittlerweile direkt oder indirekt
in der Raumfahrt beschäftigt, für Jugendliche bietet sie eine interessante
Zukunftsperspektive. |
|
|
17.März |
20:00 Uhr |
Rolf Bitzer Gluthölle Venus Ein auffällig helles
und bereits in der Abenddämmerung sichtbares Objekt zieht derzeit die Blicke
des interessierten Naturbeobachters aus sich – der Planet Venus Von vielen alten und
mittlerweile nicht mehr existenten Kulturkreisen wurde sie als Gottheit
angesehen, doch bereits in einem stärker vergrößernden Fernglas kann heute
die wahre Natur des Objektes von jedermann selbst beobachtet werden. Dabei
ist zu erkennen, dass sich der "Abendstern" in verschiedenen, dem
Mond ähnlichen Phasen zeigt. Dieses äußere
Erscheinungsbild der Phasen ist jedoch alles, was von der Erde aus auch mit
größeren Fernrohren zu sehen ist. Von einer dichten und giftigen Wolkenhülle
umgeben zeigt die Venus ihr wahres Gesicht nur mit Hilfe technischer
Hilfsmittel. |
|
|
Tag der offenen
Tür Vorläufiges Programm |
||||
|
24.März |
15:00 Uhr und 16:30 Uhr |
Silvia Kowollik Sonne,
Mond und Planeten Ein Vortrag speziell
für Kinder als Einführung in die Himmelskunde |
||
|
15:30 Uhr und 17:00 Uhr |
Silvia Kowollik und
Yves Opizzo Basteln
und Testen einer Sonnenuhr und / oder einer Karte zur Sonnenbeobachtung |
|||
|
15:00 Uhr bis 18:00 Uhr |
Dr. Werner Sahm und
Mitglieder der Sternwarten-Jugendgruppe Informationsstand der
Jugendgruppe und Besichtigung der Jugendsternwarte |
|||
|
15:00 Uhr bis 18:00 Uhr |
Dr. Werner Sahm und
Thomas Leinmüller Sonnen-
und Mondbeobachtung mit kleineren Teleskopen auf der Dachterrasse der
Sternwarte Beobachtung des Sonnenspektrums mit Fraunhoferlinien |
|||
|
15:00 Uhr bis 18:00 Uhr |
Rolf Bitzer Beobachtung
von Sternen und Planeten am Tageshimmel mit
dem großen Spiegelteleskop der Sternwarte |
|||
|
18:00 Uhr bis 19:00 Uhr |
Pause (Sternwarte nicht zugänglich) |
|
||
|
19:00 Uhr |
Abendprogramm Bei geeigneter Wetterlage Der aktuelle Sternenhimmel Eine Übersicht über die
aktuell am Abend mit dem bloßen Auge und den Teleskopen der Sternwarte zu
beobachtenden Himmelsobjekte. |
|
||
|
Im Anschluss bei geeigneter Wetterlage: Beobachtung diverser
Himmelsobjekte am 80 cm Cassegrain Teleskop, darunter die schmale Mondsichel,
die Planeten Venus und Jupiter, sowie verschiedene Deep-Sky Objekte. |
|
|||
|
20:00 Uhr |
Bei bedecktem Himmel Die Wiederkehr des Mars
(Video) Der Film zeigt kosmische Ereignisse der letzten zwölf Jahre, unter
anderem auf dem Planeten Mars einen gewaltigen Staubsturm, seinen mit Eis
überzogenen Südpol und dessen Abschmelzen, sowie die Suche nach den beiden
Marsmonden Phobos und Deimos. Beeindruckende Beobachtungsnächte
in Namibia, eine Sonnenfinsternis in Sambia und die Leonidenschauer
in der Mandschurei sind weitere Themen des Films, welcher mit Mitteln der Hessischen Filmförderung finanziell unterstützt wurde. Das Werk ist die
Abschlussarbeit des Filmautors an
der Kunsthochschule Kassel, der damit im Februar 2009 sein Examen mit
Auszeichnung bestand. |
|
||
|
31.März |
20:00 Uhr |
Agilo Kern Das Magnetfeld der Erde und anderer
Himmelskörper Wieso der Kompass eigentlich genau nach
Norden zeigt, ist bei näherer Betrachtung eine überhaupt nicht einfach zu
beantwortende Frage. Das Magnetfeld der Erde wurde von der Wissenschaft bis
heute nicht komplett verstanden. Doch es ist da und das ist
für den Menschen und das gesamte Leben auf der Erde auch gut so. Ständig wird
die Erde von gefährlicher kosmischer Strahlung bombardiert, doch wir Menschen
spüren davon wenig. Das Magnetfeld der Erde schützt uns vor solchen Gefahren.
Nur manchmal können wir die Auswirkungen der Strahlung als Polarlichter
erkennen. Aber auch andere Himmelskörper besitzen ein Magnetfeld, mit teilweise sehr interessanten Effekten. |