Öffentliche Führungen
I.Quartal 2012

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Einlass:

jeweils 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung

 

 

Eintritt:

Erwachsene: 5,00 Euro
Mitglieder des Sternwarten-Fördervereins: 3,00 Euro
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

 

 

Umfang:

Jede Führung beinhaltet einen Fachvortrag und die wetterabhängige Beobachtung mit den jeweils verfügbaren Teleskopen der Sternwarte.

 

 

Sondertermine:

Informationen zu Führungen für Schulklassen und Gruppen nach Terminabsprache

Informationen zur Vermietung des Sternwartengebäudes

 

 

Bitte beachten:

Voranmeldungen bzw. Platzreservierungen sind nicht zwingend erforderlich, können jedoch unter der Telefonnummer
0 74 28 - 93 92 40 (Stadtverwaltung Rosenfeld / Bürgerbüro) vorgenommen werden.
Reservierte Plätze sind bis spätestens 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung zu belegen, ansonsten verfällt die Reservierung.

Änderungen von Zeiten und Inhalten sind aufgrund aktueller Himmelsereignisse möglich.

Im gesamten Gebäude, in den Kuppeln und im Dachbereich besteht ein absolutes Rauchverbot.

Foto- und Videoaufnahmen im Gebäude, insbesondere während der Vorträge, sind nur nach vorheriger Genehmigung gestattet.

Der Aufenthalt von Tieren im Gebäude ist nicht gestattet.

Sternwarten-Kuppeln werden nicht beheizt.
Bitte ziehen Sie daher bei Ihrem Besuch eine der Jahreszeit entsprechende (warme) Kleidung an!

 

 

 

Januar 2012

14.Januar

20:00 Uhr

Rolf Bitzer

Himmelsschauspiele im Jahr 2012

Auch im neuen Jahr werden sich zahlreiche Himmelsschauspiele ereignen,
darunter viele die bereits mit bloßem Auge, oder mit einem Fernglas von
jedermann beobachtet werden können. 

Manches Ereignis ist recht selten und wird sich so schnell nicht mehr
wiederholen. So kann beispielsweise im Dezember eine totale Sonnenfinsternis
verfolgt werden, allerdings nur von Australien aus.

Die Planeten Venus, Jupiter und Saturn können im Jahr 2012 zu
unterschiedlichen Zeiten am Abend- bzw. Morgenhimmel gesehen werden.
Und nach zweijähriger Abstinenz wird auch der rote Planet Mars in diesem Jahr
wieder am Himmel zu beobachten sein.
Die genauen Planetenstellungen, sowie weitere besondere Ereignisse werden
im Vortrag genauer vorgestellt.

 

21.Januar

20:00 Uhr

Silvia Kowollik

Der Orion-Nebel in Amateurteleskopen

Der Vortrag zeigt, welche Anblicke mit Fernglas und verschiedenen
Amateurteleskopen am Orionnebel zu erwarten sind. Es wird erklärt, wo am
Himmel dieser große Nebel zu finden ist, woraus er besteht und warum wir
ihn leuchten sehen. Falls Sie ein Fernglas besitzen und der Himmel klar
ist, bringen Sie Ihr Fernglas bitte mit.

 

 

 

 

 

 

 

28.Januar

20:00 Uhr

Yves Opizzo

Eine unbekannte kreisförmige Sonnenuhr an der Stiftskirche Herrenberg

Schon Im Sommer 2011 entdeckte der Referent im Rahmen der Voruntersuchungen zur Restaurierung der großen Sonnenuhr an der Stiftskirche Herrenberg eine ältere Sonnenuhr. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Kanonische- oder Gebetstunde-Sonnenuhr.

Mehrere Hinweise zeigen, dass diese kleine Sonnenuhr mindestens ein Mal restauriert bzw. ergänzt wurde, was sehr selten ist. Wenn die derzeitigen Erkenntnisse und Vermutungen stimmen, könnte diese Sonnenuhr eine der ältesten überhaupt in Deutschland sein, die einen Polarstab besaß.

In detektivischer Kleinarbeit haben Dr. Christoph Öhm-Kühnle und Yves Opizzo zahlreiche Spuren entdeckt, die auch über das Leben in der Gegend um Herrenberg im Mittelalter und der Renaissance erzählen.

 

 

Februar 2012

04.Februar

20:00 Uhr
bis
21:00 Uhr

Sternwarten-Beobachtungsabend

Bei geeigneter Wetterlage können mit dem 80cm Spiegelteleskop (und bei Bedarf auch mit einigen transportablen Fernrohren und Ferngläsern) die aktuell sichtbaren Objekte des abendlichen Himmels beobachtet werden. Bei der Beobachtung der großen Planeten können bei mehrfachen Besuchen der Sternwarte deutliche Veränderungen auf der Planetenoberfläche wahrgenommen werden

Bitte beachten Sie:
-  bei dieser Veranstaltung findet kein Vortragsprogramm statt
-  bei den Folgeveranstaltungen dieses Monates ist die Sternwarte jeweils im
   Anschluss an das jeweilige Vortragsprogramm geöffnet.
- Die Veranstaltung findet ausschließlich bei geeigneten Sichtbedingungen statt.

 

 

11.Februar

20:00 Uhr

Rolf Bitzer

Reise zu den Planeten

Nach heutigem Kenntnisstand entstand unser Sonnensystem vor etwa 4,5 Milliarden Jahren aus einer ausgedehnten Materiewolke aus Wasserstoff und Helium. Ausgehend von der Sonne gehören heute 8 Planeten, deren Monde, eine Vielzahl von Zwergplaneten, Kometen und Asteroiden zu den Mitgliedern des Systems.

Fünf der der Erde am nächsten liegende Planeten können bereits mit bloßem Auge beobachtet werden, während die restlichen Objekte nur im Fernrohr bzw. auf langbelichteten Fotografien sichtbar sind.

Im Vortrag Kinder der Sonne werden sowohl die Planeten, als auch die anderen Objekte des Sonnensystems vorgestellt, so dass der Besucher einen umfassenden Überblick über unsere Nachbarn im All erhält.

 

 

18.Februar

20:00 Uhr

Dr. Ulrich Lehmann

Geburt der Sterne

Sterne verbrauchen Energie, sie können also nicht ewig leuchten. Damit unser Nachthimmel nicht plötzlich sternenlos dahinzieht, müssen laufend neue Sterne entstehen. Die Frage lautet, können wir das sehen?

Wenn wir schon den eigentlichen Geburtsvorgang eines Sterns nicht miterleben können, weil er einige Millionen Jahre dauert, so hätten wir gerne einen Blick auf das erste Glimmen des Sternenfeuers geworfen. Mit dem Auge und dem Teleskop können wir den Stoff aus dem Sterne entstehen im Orionnebel sehen. Es ist Wasserstoffgas.

Inmitten des Orionnebels stehen auch 4 junge Sterne. Die Beobachtung des ersten Glimmens dieser Sterne bleibt Infrarotteleskopen vorbehalten. Dieser Spezialtechnik gelingt es auch den Stoff aus dem Planeten entstehen als Staubscheibe nachzuweisen.

Ein Himmelskörper der vielleicht unserer Erde ähnlich wäre, ist leider zu schwach für alle irdischen Teleskope und muss indirekt nachgewiesen werden.

 

 

25.Februar

20:00 Uhr

Silvia Kowollik

Das Kepler-Teleskop, unser Auge im Weltall

Sind wir alleine im Universum?
Gibt es andere Planeten, auf denen Menschen leben könnten?

Mit dem Keplerteleskop wurden seit Mai 2009 mehr als 2400 Planeten erspäht, darunter etliche Planeten in sogenannten Habitablen Zonen um andere Sterne.

Der Vortrag zeigt, welche Schwierigkeiten dabei überwunden werden mussten und wie man die bisherigen Ergebnisse interpretieren kann.

 

 

 

 

 

 

 

März 2012

03.März

20:00 Uhr
bis
21:00 Uhr

Sternwarten-Beobachtungsabend

Bei geeigneter Wetterlage können mit dem 80cm Spiegelteleskop (und bei Bedarf auch mit einigen transportablen Fernrohren und Ferngläsern) die aktuell sichtbaren Objekte des abendlichen Himmels beobachtet werden. Bei der Beobachtung der großen Planeten können bei mehrfachen Besuchen der Sternwarte deutliche Veränderungen auf der Planetenoberfläche wahrgenommen werden

Bitte beachten Sie:
-  bei dieser Veranstaltung findet kein Vortragsprogramm statt
-  bei den Folgeveranstaltungen dieses Monates ist die Sternwarte jeweils im
   Anschluss an das jeweilige Vortragsprogramm geöffnet.
- Die Veranstaltung findet ausschließlich bei geeigneten Sichtbedingungen statt.

 

 

10.März

20:00 Uhr

Silvia Kowollik

50 Jahre Raumfahrt

Der Vortrag schlägt einen Bogen vom ersten Sputnik und bemannten Raumstationen in der Erdumlaufbahn, bis zur Mondlandung und zu den automatischen Missionen zu fernen Körpern im Sonnensystem.

Es werden die unterschiedlichen Antriebssysteme und Messgeräte erklärt, die sich an Bord der einzelnen Raumsonden befinden, sowie Bilder und Videos von
verschiedenen Körpern gezeigt. Ebenso wird darüber berichtet welche Erkenntnisse zur Geschichte unseres Sonnensystems aus den Messungen und Beobachtungen gewonnen wurden.

Millionen von Menschen sind mittlerweile direkt oder indirekt in der Raumfahrt beschäftigt, für Jugendliche bietet sie eine interessante Zukunftsperspektive.

 

17.März

20:00 Uhr

Rolf Bitzer

Gluthölle Venus

Ein auffällig helles und bereits in der Abenddämmerung sichtbares Objekt zieht derzeit die Blicke des interessierten Naturbeobachters aus sich – der Planet Venus

Von vielen alten und mittlerweile nicht mehr existenten Kulturkreisen wurde sie als Gottheit angesehen, doch bereits in einem stärker vergrößernden Fernglas kann heute die wahre Natur des Objektes von jedermann selbst beobachtet werden. Dabei ist zu erkennen, dass sich der "Abendstern" in verschiedenen, dem Mond ähnlichen Phasen zeigt.

Dieses äußere Erscheinungsbild der Phasen ist jedoch alles, was von der Erde aus auch mit größeren Fernrohren zu sehen ist. Von einer dichten und giftigen Wolkenhülle umgeben zeigt die Venus ihr wahres Gesicht nur mit Hilfe technischer Hilfsmittel.

 

 

 

 

Tag der offenen Tür

 

Vorläufiges Programm

 

24.März

15:00 Uhr

und

16:30 Uhr

Silvia Kowollik

Sonne, Mond und Planeten

Ein Vortrag speziell für Kinder als Einführung in die Himmelskunde

 

 

15:30 Uhr

und

17:00 Uhr

Silvia Kowollik und Yves Opizzo

Basteln und Testen einer Sonnenuhr und / oder einer Karte zur Sonnenbeobachtung

 

 

 

15:00 Uhr

bis

18:00 Uhr

Dr. Werner Sahm und Mitglieder der Sternwarten-Jugendgruppe

Informationsstand der Jugendgruppe und Besichtigung der Jugendsternwarte

 

 

 

15:00 Uhr

bis

18:00 Uhr

Dr. Werner Sahm und Thomas Leinmüller

Sonnen- und Mondbeobachtung mit kleineren Teleskopen auf der Dachterrasse der Sternwarte

Beobachtung des Sonnenspektrums mit Fraunhoferlinien

 

 

15:00 Uhr

bis

18:00 Uhr

Rolf Bitzer

Beobachtung von Sternen und Planeten am Tageshimmel mit dem großen Spiegelteleskop der

Sternwarte

 

 

 

18:00 Uhr

bis

19:00 Uhr

 

Pause (Sternwarte nicht zugänglich)

 

 

 

 

 

19:00 Uhr

Abendprogramm

 

Bei geeigneter Wetterlage

Der aktuelle Sternenhimmel

Eine Übersicht über die aktuell am Abend mit dem bloßen Auge und den Teleskopen der Sternwarte zu beobachtenden Himmelsobjekte.

 

 

 

Im Anschluss bei geeigneter Wetterlage:

Beobachtung diverser Himmelsobjekte am 80 cm Cassegrain Teleskop, darunter die schmale Mondsichel, die Planeten Venus und Jupiter, sowie verschiedene Deep-Sky Objekte.

 

 

 

 

20:00 Uhr

Bei bedecktem Himmel

Die Wiederkehr des Mars (Video)

Der Film zeigt kosmische Ereignisse der letzten zwölf Jahre, unter anderem auf dem Planeten Mars einen gewaltigen Staubsturm, seinen mit Eis überzogenen Südpol und dessen Abschmelzen, sowie die Suche nach den beiden Marsmonden Phobos und Deimos.

Beeindruckende Beobachtungsnächte in Namibia, eine Sonnenfinsternis in Sambia und die Leonidenschauer in der Mandschurei sind weitere Themen des Films, welcher mit Mitteln der Hessischen Filmförderung finanziell unterstützt wurde.

Das Werk ist die Abschlussarbeit des Filmautors Sebastian Voltmer an der Kunsthochschule Kassel, der damit im Februar 2009 sein Examen mit Auszeichnung bestand.

 

 

 

 

31.März

20:00 Uhr

Agilo Kern

Das Magnetfeld der Erde und anderer Himmelskörper

Wieso der Kompass eigentlich genau nach Norden zeigt, ist bei näherer Betrachtung eine überhaupt nicht einfach zu beantwortende Frage. Das Magnetfeld der Erde wurde von der Wissenschaft bis heute nicht komplett verstanden.

Doch es ist da und das ist für den Menschen und das gesamte Leben auf der Erde auch gut so. Ständig wird die Erde von gefährlicher kosmischer Strahlung bombardiert, doch wir Menschen spüren davon wenig. Das Magnetfeld der Erde schützt uns vor solchen Gefahren. Nur manchmal können wir die Auswirkungen der Strahlung als Polarlichter erkennen.

Aber auch andere Himmelskörper besitzen ein Magnetfeld, mit teilweise sehr interessanten Effekten.